Jugend debattiert - weil wir Diskurse brauchen

Eine Demokratie lebt von Menschen, die sich einmischen, die kritisch hinterfragen, ihre eigene Meinung haben und diese auch in die Öffentlichkeit tragen. Eine Demokratie braucht Menschen, die aufstehen, ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen. Eine Demokratie braucht Menschen, die auch zuhören und reden können. Menschen, die mit ihrer Meinung fair und sachlich in den Austausch mit anderen Menschen gehen. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass jeder schon in der Schule lernt, wie und wozu man debattiert, und regelmäßig übt, auch selbst zu debattieren.

Zunächst gab es Ende der 1990er Jahre einen Landeswettbewerb „Streitgespräch“, den die damalige Bürgerschaftspräsidentin Frau Dr. Dorothee Stapelfeldt initiiert hatte. 2002 wurde aus den Hamburger Anfängen der Bundeswettbewerb Jugend debattiert.

Das Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium ist seit 2018 offiziell Jugend-debattiert-Schule. Zu Beginn des Jahres 2020 gab es bereits erste große Erfolge: Schüler*innen der Oberstufe hatten sich für das Hamburger Landesfinale qualifiziert.

Jugend debattiert verbindet das Training im Unterricht mit einem bundesweiten Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8. Im bundesweiten Wettbewerb debattiert man in zwei Altersgruppen: Klassen 8-9 und Jahrgangsstufen 10-12). Debattiert wird auf verschiedenen Ebenen: Vom Schul- über den Regional- und Landeswettbewerb bis hin zum Bundeswettbewerb, bei dem jedes Jahr die besten Debattanten aus ganz Deutschland in Berlin aufeinandertreffen.

Jede Leistung im Wettbewerb wird nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft bewertet.

Jugend debattiert wird am ewg regelhaft in den 8. Klassen sowie in der Studienstufe im Fach PGW unterrichtet und in verschiedenen Fächern wie Deutsch, Englisch, Geographie, Geschichte oder im Seminarfach teilweise aufgegriffen.

Ansprechpartner für Jugend debattiert: Axel Schäfer und Benjamin Besang.