Erasmus+Projekt „Hafenstädte im Wandel“ – mit dem Favrskov-Gymnasium in Hadsten, DK
Nachdem die dänische Austauschgruppe uns bereits im November 2025 für drei Tage in Hamburg besucht hat, ging es für unsere Gruppe (18 Schüler*innen aus Jahrgang 10) vom 23.-26. Februar zum Gegenbesuch nach Dänemark. Die erste Nacht haben wir gemeinsam in einem Hostel in Aarhus verbracht und einen ersten Eindruck von dieser tollen Stadt gewonnen, u.a. durch den Besuch auf der sensationellen Dachterrasse des Kaufhaus Saling und dem Besuch im AroS-Kunstcenter mit der eindrucksvollen Regenbogeninstallation auf dem Dach.
Am Dienstag ging es dann nach Hadsten, einer Kleinstadt bei Aarhus, in der unsere Partnerschule liegt. Die Wiedersehensfreude war groß und die Stimmung gut. Unsere Partner*innen haben uns durch die Schule geführt und wir waren beeindruckt von der Weitläufigkeit des Gebäudes, der Ausstattung (z.B. der Musikräume) und dem unkomplizierten Umgang aller miteinander. Die Lehrer*innen werden geduzt, das Lehrerzimmer ist nicht abgeschlossen, es gibt Freiarbeitsflächen und Schule und Unterricht wirken so viel unbeschwerter.
Am Mittwoch haben wir uns dann dem Waterfront-Development in Aarhus gewidmet und haben das Aarhus Oje im Lighthouse, dem höchsten Gebäude Dänemarks, besucht. Nach einer Führung durch die Ausstellung „Die Stadt und die Bucht“ sind wir noch selbständig durch das neue Hafenquartier Aarhus Ø gestreuselt – versehen mit Beobachtungsaufgaben und Fragen zu nachhaltiger Stadtentwicklung für die kreative Arbeit am kommenden Tag.
Am Donnerstag haben wir uns dann in der Schule getroffen und unsere Eindrücke zu den beiden Städten ausgetauscht. Was macht sie lebens- und liebenswert? Was brauchen Menschen für ein gutes Leben? Auf Grundlage dieses Austausches haben wir in Kleingruppen nachhaltige Gestaltungsideen für das neu zu entwickelnde Pier 3 diskutiert und anschließend kreativ in Modellen umgesetzt. Fragen nach „ the identity and history of the place, the narratives connected to it – do you want to take that into account, or will you ignore that?” haben uns sehr beschäftigt. Für wen gestalten wir eigentlich Lebensräume? Wie wollen wir in Zukunft leben?
Wir hätten noch viel länger so weiter machen können. Donnerstagnachmittag ging es dann etwas rumpelig nach HH, da zunächst die Züge ausfielen, aber mit einem Bustransfer, einem Folgezug und sehr kooperativen Eltern, die uns unterwegs eingesammelt haben, hat alles geklappt.
Am Projekttag am Freitag haben wir über unsere Eindrücke gesprochen. Deutlich wurde, dass viele von uns den anderen, entspannnter wirkenden Vibe in Dänemark sehr genossen haben. Ansatzweise wurde die Frage, was Menschen glücklich mache, thematisiert. Auf jeden Fall waren die Begegnungen mit unseren dänischen Partner*innen und der Austausch über die beiden Hafenstädte und das Leben in ihnen sehr impulsgebend und herzerwärmend. – Danke Erasmus+ für dieses Erlebnis!



