Erasmus+ Projekt „Transformación de los núcleos urbanos: clima y sostenibilidad“ mit dem Instituto Juan Rubio Ortiz in Macael, Spanien
Vom 30. Mai bis zum 6. Juni hatten wir die Gelegenheit, im Rahmen unseres Erasmus+-Austauschs unsere Partnerschule in Macael in der spanischen Region Andalusien zu besuchen. Nachdem die spanischen Schüler*innen bereits im April bei uns in Hamburg zu Gast waren, konnten wir nun ihren Alltag kennenlernen und gemeinsam eine spannende Woche verbringen. Dabei haben wir uns mit unserem Projektthema zur Entwicklung von Innenstädten, Nachhaltigkeit und Tourismus beschäftigt.
Bei unserer Ankunft spät am Abend wurden wir sehr herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Am ersten Tag konnten wir unsere Familien kennenlernen und einen schönen Sonntag gemeinsam verbringen, beispielsweise am Strand. Bei einer Führung durch Macael haben wir viel über den Marmorabbau, der die Region seit Jahrhunderten prägt und bis heute eine wichtige wirtschaftliche Rolle dort spielt, gelernt. Außerdem lernten wir die Schule unserer Austauschpartner kennen und wurden dort mit einer Tanzaufführung der spanischen Schüler*innen begrüßt.
Während unseres Aufenthalts durften wir auch am Unterricht teilnehmen. Die Einblicke in die Fächer Programmieren und Chemie waren besonders interessant, da sie sich deutlich vom Unterricht am ewg unterschieden. Ein gemeinsames Abendessen mit spanischen Spezialitäten durfte auch nicht fehlen, um Andalusien kulinarisch kennenzulernen.
Das Leben in den Gastfamilien war ein wichtiger Bestandteil des Austauschs. Dadurch konnten wir den spanischen Alltag direkt miterleben und uns viel unterhalten, um unser Spanisch zu trainieren.
Auch mehrere Exkursionen standen auf dem Programm. In Almería haben wir die Alcazaba, eine alte Festung, sowie das historische El Cable Inglés, eine ehemalige Verladeanlage für Güter am Hafen besichtigt. Ein weiteres Highlight war der Tagesausflug nach Granada. Dort besuchten wir die beeindruckende Alhambra und erhielten Einblicke in die Geschichte und Kultur der Region. Außerdem konnten wir die Altstadt Granadas erkunden.
Neben den Aktivitäten mit unseren Austauschpartnern beschäftigten wir uns auch intensiv mit dem Projektthema. In Sevilla haben wir uns die Veränderungen von Innenstädten und die Auswirkungen des Tourismus angeschaut. Wir erkundeten die engen Gassen rund um die Kathedrale, besichtigten die Plaza de España und trafen uns unter den bekannten Setas de Sevilla, um uns in einer Rallye mit dem Projektthema auseinanderzusetzen. Wir hatten außerdem tolle Picknicks im María-Luisa-Park.
Darüber hinaus besuchten wir die Stierkampfarena von Sevilla. Dort setzten wir uns nicht nur mit ihrer historischen Bedeutung auseinander, sondern diskutierten auch über die moralischen Fragen in Bezug auf den Stierkampf. Wir sahen außerdem Teile der Fronleichnamsprozession, die uns noch einmal zeigte, wie wichtig die Religion in Spanien ist.
Am Ende der Woche fiel der Abschied vielen sehr schwer. Wir hatten nicht nur viel über Andalusien und die spanische Kultur gelernt, sondern auch tolle neue Kontakte geknüpft. Der Austausch hat gezeigt, wie vielseitig das gemeinsame Leben in Europa sein kann und wie wichtig es ist, andere Kulturen kennenzulernen.

