Erasmus+-Projekt „Transformación de los núcleos urbanos: clima y sostenibilidad“ mit dem Instituto Juan Rubio Ortiz in Macael
Vom 12. bis zum 18. April waren die Schülerinnen und Schüler aus Macael (Almería) bei uns in Hamburg zu Besuch. Schon am Flughafen war die Freude groß, denn mit der Austauschwoche des Erasmus+-Projekts begannen spannende Tage voller neuer Eindrücke, gemeinsamer Erlebnisse und der Möglichkeit, uns über die Zukunft unserer Städte in Deutschland und Spanien auszutauschen, neue Freundschaften zu schließen und den Alltag miteinander zu teilen.
Zum Start gab es ein Willkommensfrühstück auf dem Campus. Dabei wurden unsere Gäste von der Schulleitung offiziell willkommen geheißen und von Schüler:innen sowie Lehrkräften herzlich empfangen. Live-Musik auf der Studiobühne sorgte außerdem für eine entspannte Stimmung, sodass wir uns an diesem ersten Vormittag schnell kennenlernen konnten.
Hamburg zu zeigen gehört natürlich zu einem Austauschprogramm dazu – besonders, wenn es zu unserem Erasmus-Thema „Urbane Räume im Wandel: Klima und Nachhaltigkeit“ passt. Gemeinsam haben wir uns die Innenstadt, die HafenCity und den Hafen angeschaut, außerdem Sehenswürdigkeiten wie die Elbphilharmonie, die Deichstraße, das Rathaus und die Nikolaikirche, aber auch das Westfield-Einkaufszentrum. Besonders viel Spaß machte der gemeinsame Abend auf dem Hamburger Dom.
Auch unsere Schule selbst spielte eine wichtige Rolle. Wir führten die spanischen Austauschschülerinnen und -schüler durch das Hauptgebäude, zeigten ihnen die Grünanlagen, die Räumlichkeiten und unseren Fußballplatz. Schon am ersten Tag arbeiteten wir gemeinsam an unserem Erasmus-Projekt. Da in Spanien ein Aufruf zur Teilnahme an einem Videowettbewerb zum Thema „Jugend in Bewegung: Solidarität und soziale Gerechtigkeit“ lief, drehten wir zusammen ein Video. Dabei konnte man besonders merken, wie gut sich die Gruppe inzwischen kennengelernt hatte.
Neben Hamburg standen auch Ausflüge nach Lübeck und Bremen auf dem Programm. In Lübeck erkundeten wir die Altstadt und besichtigten das bekannte Holstentor. In Bremen besuchten wir das Universum, wo wir viel ausprobieren und entdecken konnten. Anschließend schauten wir uns die Bremer Stadtmusikanten an, was unsere Gäste besonders interessierte.
Freizeit durfte natürlich auch nicht fehlen. Am Elbstrand konnten wir das gute Wetter genießen, in den Pausen wurde oft gemeinsam Fußball gespielt, und auch außerhalb des offiziellen Programms verbrachten wir viel Zeit miteinander. Einige schauten sogar zusammen Fußball im Schanzenviertel. Gerade diese Momente machten den Austausch besonders.
Auch kulinarisch gab es einige Highlights – vom Mittagessen auf dem Isemarkt bis zu einem gemeinsamen Abendessen im italienischen Restaurant. Ein besonders schöner Abschluss war das gemeinsame Picknick mit Grillen am Freitagabend im Hayns Park, bei dem wir noch einmal alle zusammenkamen und einen entspannten Abend miteinander verbrachten.
Am Sonntag, den 18. April, hieß es dann leider Abschied nehmen. Nach einigen letzten Besichtigungen, wie dem Grünen Bunker auf St. Pauli, brachten wir unsere Gäste zurück zum Flughafen. Der Abschied fiel vielen schwer, denn aus dieser Woche waren zahlreiche schöne Erinnerungen und echte Freundschaften entstanden.
Der Austausch hat uns gezeigt, wie bereichernd es ist, neue Menschen persönlich kennenzulernen, gemeinsam Zeit zu verbringen und sich dabei über Themen auszutauschen, die uns junge Menschen betreffen. Wir haben nicht nur viel über das Leben in einer spanischen Provinz erfahren und die Auswirkung des Massentourismus in den Städten, sondern konnten auch unseren Alltag hier in Hamburg näherbringen. Diese Woche wird uns auf jeden Fall noch lange in Erinnerung bleiben.


