9c bei Gedenkveranstaltung am Kaiser-Friedrich-Ufer

Jahr für Jahr wird im Mai am Kaiser-Friedrich-Ufer der Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 gedacht. Eine „Marathonlesung“ lässt die damals verbrannten literarischen Stimmen wieder lebendig werden und mahnt zur Wertschätzung einer freien, vielstimmigen Öffentlichkeit. Wie sehr diese bedroht ist, das hat auch Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit in ihrem Grußwort betont.

In diesem Jahr hat die Klasse 9c eine Stunde der Gedenkfeier gestaltet. Alle Schüler:innen trugen eine selbstgewählte Passage aus dem Roman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque vor; zusammen ergaben diese „Stimmen aus dem Krieg“ ein nachdenklich stimmendes Bild von den Versehrungen, die Kriege auch heute noch anrichten.

„Es war sehr beeindruckend, wie ernsthaft, konzentriert und gemeinschaftlich die Gruppe im öffentlichen Raum zu diesem historischen und gleichzeitig aktuellen Thema vorgetragen hat“, so eine Zuschauerin.