Was ist das EWG?
Eine moderne und lebendige Schule im Stadtteil Eimsbüttel mit 750 Schülerinnen und Schülern und 56 Lehrerinnen und Lehrern - ein Gymnasium mit einem Schulprogramm, das für Lehrer wie Schüler und Eltern nach wie vor von großer Bedeutung ist.Unsere zentralen Ziele haben zu tun mit der Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen, mit der Erziehung zur Selbstständigkeit und mit einem hohen Maß an Kooperation.
Im Schulprogramm wurde vor mehr als 10 Jahren formuliert, was uns auch heute als Richtschnur unseres Handelns unverändert wichtig ist:
"Schule in einer sich wandelnden Gesellschaft muss eine 'Lernende Schule' sein, in der sich alle Beteiligten - vor dem Hintergrund gemeinsam gewonnener grundsätzlicher pädagogischer Einsichten - den sich verändernden Anforderungen stellen.
Eine 'Lernende Schule' muss von einer pädagogischen Grundüberzeugung getragen sein und einen Kern als Orientierungspunkt haben, von dem aus notwendige Veränderungen integriert werden können.
Diesem Grundverständnis entsprechend haben wir am Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium über Jahre eine schulische Konzeption entwickelt, in deren Zentrum steht, dass Entwicklung und Lernen, Motivation und Durchhalte-vermögen wesentlich abhängig sind von der Entwicklung der Persönlichkeit des Kindes und des Jugendlichen.
Dabei gehen wir einerseits davon aus, dass Allgemeinbildung ohne Allgemeinwissen, d.h. ohne ein gut strukturiertes Überblicks- und Orientierungswissen, nicht denkbar ist. Andererseits lässt sich Bildung weder auf Wissen reduzieren noch von außen erzwingen, sie setzt die Aktivität des "Sich-Bildens" voraus, für die die Schule günstige Rahmenbedingungen schaffen muss.
So ist es uns ein zentrales Anliegen, den Kindern den Übergang auf das Gymnasium zu erleichtern, sie sorgsam und mit Geduld zu fördern und zu beobachten und wesentliche Grundzüge der pädagogischen Arbeit in der Grundschule - mit den notwendigen Abwandlungen - fortzusetzen. Auch in der weiteren Entwicklung des Kindes und des Jugendlichen geht es um Vermittlung von Wissen, das eingeübt werden muss, und um die Befähigung, gegenwärtig und später, in Schule, im Beruf und im Privatleben ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Um dies zu unterstützen, müssen Kinder und Jugendliche immer wieder die Möglichkeit erhalten, Entscheidungen argumentativ zu vertreten, Einstellungen kritisch und selbstkritisch zu betrachten und dabei lernen , ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt empathisch und engagiert zu begegnen. So hat das Gymnasium als eine allgemeinbildende Schule u. E. die Aufgabe, Orientierungen zu geben und die Voraussetzungen für eine autonome Lebensgestaltung zu schaffen. In diesem Sinne verstehen wir unsere Bemühungen, eine zeitgemäße und schülergerechte Schule aufzubauen." (Schulprogramm)
Auf dieser Basis haben wir ein Profil konkretisiert, das auf vier Säulen steht:
- Persönlichkeitsentwicklung und soziales Lernen,
- kooperative Lernformen und Selbstständigkeit,
- szenisches Lernen,
- experimentelles Lernen im Fach Natur
Unser Profil folgt im Ganzen der Überzeugung, dass Schüler nicht vor allem zu unterweisen und auf Nachvollzug zu 'trimmen' sind, sondern dass Lernen ein subjektives Konstrukt ist, also sozusagen durch den Menschen 'hindurchgehen' muss. Ebenso gut wissen wir, dass Schüler weniger in den "kleinen Häppchen" der 45 Minuten lernen – mit vielen verschiedenen Fächern und häufigen Klingelzeichen, sondern eher dann, wenn sie konzentrierter und intensiver bei einem Thema bleiben können, wenn sie Zusammenhänge entwickeln und eine Beziehung zum Gegenstand des Lernens für sich herstellen können. In diesem Sinne haben wir eine zweijährige gemeinsame Fortbildung des gesamten Kollegiums unter dem Schwerpunkt "Selbstständigkeit" durchgeführt, in der es - mit der Unterstützung von Trainern und Schulbegleitern des 'Regionalprojekts' - gerade um solche Lernformen ging, die die Aktivitäten unserer SchülerInnen in der täglichen Unterrichtspraxis heute deutlich erhöhen. In diesem Sinne haben wir auch auf die besonderen Anforderungen des 8-jährigen Gymnasiums reagiert, mit veränderten Stundenplänen, die Raum für Pause und Muße geben, um die (ab Klasse 7) langen Schultage unserer Schüler bewusster zu gestalten, mit der gezielten Erhöhung der Anzahl von Doppelstunden sowie mit der Erprobung von epochalen Strukturen und endlich (seit dem 1.12.06) auch mit der Eröffnung des 'Wüstencafés', das mehr als nur eine Kantine ist und uns durch den Tag begleitet.
Bestärkt sehen wir uns in unserer Konzeption des Lernens z.B. von unseren Ergebnissen in KESS 7, die im Leseverständnis wie in Mathematik und in Englisch deutlich über dem gymnasialen Durchschnitt liegen.
Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre unserer Homepage – und falls Sie anschließend noch weitere Fragen haben, dann melden Sie sich gern bei uns im Schulbüro, per Email, Fax oder Telefon und vereinbaren ggf. einen Termin mit uns.
Für das Leitungsteam:
Winfried Rangnick (Schulleiter)
Hamburg, im Januar 2008
Bestärkt sehen wir uns in unserer Konzeption des Lernens z.B. von unseren Ergebnissen in KESS 7, die im Leseverständnis wie in Mathematik und in Englisch deutlich über dem gymnasialen Durchschnitt liegen.
Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre unserer Homepage – und falls Sie anschließend noch weitere Fragen haben, dann melden Sie sich gern bei uns im Schulbüro, per Email, Fax oder Telefon und vereinbaren ggf. einen Termin mit uns.
Für das Leitungsteam:
Winfried Rangnick (Schulleiter)
Hamburg, im Januar 2008


