Im März diesen Jahres wurden wir von einer gemeinsamen Jury der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der PWC-Stiftung als eine von 24 deutschen Schulen zur "Kulturforscher-Schule" erkoren.
Berlin entscheidet:
und Schüler Lernstrategien entwickeln, die ihnen auch nach Ende der Schulausbildung eigen aktives selbständiges Lernen ermöglichen und sie in die Lage versetzen, mit jeweils neuem Wissen produktiv umzugehen. Forschendes und entdeckendes Lernen ist ein Ansatz, bei dem das Lernen selbst gesteuert und eigenverantwortlich organisiert wird.
Die Herangehensweise erlaubt eine radikal subjektive Betrachtung der Welt, in der „richtige“ und „falsche“ Lösungen keinen Platz haben. Lernen wird dadurch nicht zu einer Anhäufung von Fachwissen, sondern zu einem Prozess, der die Welt erfahrbar macht und gleichzeitig dazu ermuntert, selbst Spuren in dieser Welt hinterlassen zu wollen.
Wir haben vor, das Projekt in unserer Schule als Staffette weiterzugeben, so dass mehrere Jahrgänge und ggf. mehrere Fächer und Kollegen teilnehmen können.
Im Wahlpflichtunterricht des Jahrgangs 9 betreiben die Schüler zweier Kurse parallel ein „Brückenprojekt“, das Frau Menzel und Frau Kutschke gemeinsam entworfen und konzipiert haben. Hier geht es um Brückenkonstruktionen genauso wie um die ästhetische Gestaltung und die metaphorische Bedeutung von Brücken.
Die Schüler beider Kurse werden ihre Arbeiten und ihre Fragen nun auch in Koope-ration mit einem „echten“ Künstler, Herrn G. Peters aus Hamburg, weiter verfolgen. Denn dies ist das Thema – der Kurse wie des Kultur.Forscher-Projekts insgesamt: Die Schüler gehen weitest gehend ihren eigenen Fragen zu einem Thema nach.
Natürlich kann dann das Fach Kunst auch weiterhin das Trägerfach sein, aber das ist kein Automatismus. Weitere Fächer und Kollegen können, sollen, wollen womöglich einbezogen werden. Die Projektkoordination liegt derzeit bei der Schulleitung.
Wir sind sehr gespannt, wünschen den Lehrern viel Spaß beim Forschen.Initiieren und hoffen für die Schüler auf Entdeckungen beim Kultur.Forschen!
Ulf Nebe
DKJS
Berlin entscheidet:
Das EWG ist „Kultur.Forscher“-Schule
Was ist „Kultur.Forscher“?
Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (Sitz Berlin) hat in Kooperation mit der PWC-Stiftung bundesweit für 24 Schulen in 8 Städten Fördergelder ausgeschrieben. Gesucht wurden Schulen, die vielversprechende Unterrichtsvorhaben in ein fort-schrittliches Schulprofil einbetten. Die Grundgedanken der Kampagne waren folgen-dermaßen ausgeschrieben (Auszug):Kultur.Forscher-Philosophie
Angesichts immer kürzerer „Halbwertszeiten des Wissens“ ist es wichtig, dass Schülerinnenund Schüler Lernstrategien entwickeln, die ihnen auch nach Ende der Schulausbildung eigen aktives selbständiges Lernen ermöglichen und sie in die Lage versetzen, mit jeweils neuem Wissen produktiv umzugehen. Forschendes und entdeckendes Lernen ist ein Ansatz, bei dem das Lernen selbst gesteuert und eigenverantwortlich organisiert wird.
Die Herangehensweise erlaubt eine radikal subjektive Betrachtung der Welt, in der „richtige“ und „falsche“ Lösungen keinen Platz haben. Lernen wird dadurch nicht zu einer Anhäufung von Fachwissen, sondern zu einem Prozess, der die Welt erfahrbar macht und gleichzeitig dazu ermuntert, selbst Spuren in dieser Welt hinterlassen zu wollen.
Am EWG ist Forschen ein Thema
Dieser Ansatz klang uns doch sehr vertraut. Wir haben uns beworben und kurz vor den Frühjahrsferien den Zuschlag erhalten! Am 23.3.09 wurde unserer Delegation bei der feierlichen Begrüßung auf Kampnagel u.a. eine große Plakette ausgehändigt, die Sie bald im Eingangsbereich anschauen können.Die EWG-Forscher-Staffette
Das Projekt läuft über zwei Jahre, es gibt Fördergelder, mit denen wir sowohl Materi-al als auch die Honorare für außerschulische Kooperationspartner bezahlen können. Außerdem werden die ausgewählten Schulen untereinander ein Netzwerk aufbauen, von dem wir uns auch auf schulorganisatorischer Ebene weitere Anregungen erhof-fen.Wir haben vor, das Projekt in unserer Schule als Staffette weiterzugeben, so dass mehrere Jahrgänge und ggf. mehrere Fächer und Kollegen teilnehmen können.
Start mit Kunst
Das Fach Kunst bot sich für einen schnellen Start (das war gefordert) mit vielen lau-fenden Projekten an, die ausschreibungsgemäße Beschränkung der Förderung auf die Sek I und die interne Absprache unter den Kunstkollegen ließen dann die Aus-wahl leichter werden. Als Startprojekt haben wir etwas gewählt, was „sowieso schon läuft“:Im Wahlpflichtunterricht des Jahrgangs 9 betreiben die Schüler zweier Kurse parallel ein „Brückenprojekt“, das Frau Menzel und Frau Kutschke gemeinsam entworfen und konzipiert haben. Hier geht es um Brückenkonstruktionen genauso wie um die ästhetische Gestaltung und die metaphorische Bedeutung von Brücken.
Die Schüler beider Kurse werden ihre Arbeiten und ihre Fragen nun auch in Koope-ration mit einem „echten“ Künstler, Herrn G. Peters aus Hamburg, weiter verfolgen. Denn dies ist das Thema – der Kurse wie des Kultur.Forscher-Projekts insgesamt: Die Schüler gehen weitest gehend ihren eigenen Fragen zu einem Thema nach.
Die Staffette wird übergeben
Im neuen Schuljahr wird dann – so die derzeitige Planung – an einem Projekttag eine Brücke zwischen Jahrgängen geschlagen: Die jetzigen 9.Klässler gestalten dann ei-ne Übergabe ihrer Ergebnisse und offenen Fragen an einen nächsten Jahrgang, dessen Schüler dann wiederum ihre Fragen dazu stellen und verfolgen können. Es wird also mit dem weiten Thema Brücken zunächst weiter gehen, aber das Ende ist natürlich offen – und es soll von den Schülern bestimmt werden, wie der Weg weiter verläuft.Natürlich kann dann das Fach Kunst auch weiterhin das Trägerfach sein, aber das ist kein Automatismus. Weitere Fächer und Kollegen können, sollen, wollen womöglich einbezogen werden. Die Projektkoordination liegt derzeit bei der Schulleitung.
Wir sind sehr gespannt, wünschen den Lehrern viel Spaß beim Forschen.Initiieren und hoffen für die Schüler auf Entdeckungen beim Kultur.Forschen!
Ulf Nebe
DKJS


